… und warum bewegungs s p i e l ?
„Spielen ist eine Tätigkeit, die man gar nicht ernst genug nehmen kann.“ meinte einst Jacques-Yves Cousteau und wenn wir Kinder im Spiel beobachten, sehen wir höchste Konzentration, Gewissenhaftigkeit und Präsenz mit wachem kreativem Forschergeist. Sind wir in der Lage diese Qualitäten in der Beschäftigung mit unserer Bewegung ebenso an den Tag zu legen?
Friedrich Schiller meint dazu: „Der Mensch spielt nur, wo er in voller Bedeutung des Wortes Mensch ist, und er ist nur da ganz Mensch, wo er spielt.“
Was brauchst Du heute um Dich wohl zu fühlen?
Wir wollen uns wohl fühlen in unserer Haut. Spüren, was uns gut tut und wahrnehmen, was wir vermeiden sollten – in liebevoller Zuwendung zu uns selbst. Denn ohne Körper sind wir nicht in der Lage wahrzunehmen – nicht was außerhalb unseres Körpers passiert und schon gar nicht was in uns passiert. Gedanken verändern unsere Haltung und unsere Bewegung https://vimeo.com/1037242915?fl=ip&fe=ec. Gefühle erfahren wir über unseren Körper und sie hinterlassen Spuren – manchmal auch für lange Zeit.

Der Mensch ist ein einheitliches Wesen. Trennung zwischen Körper, Emotionen und Geist dient nur dem leichteren Verständnis und ermöglicht genaueren Fokus auf einzelne Aspekte zu legen. Grundsätzlich sind immer alle Bereiche gemeinsam betroffen – vielleicht mit unterschiedlicher Gewichtung, vielleicht auch nur unterschiedlich wahrnehmbar. Der Körper bietet eine solide Basis mit der wir arbeiten können um besser wahrzunehmen, mehr Bewegungsspielräume zu schaffen und daraus mehr Freiheit und Leichtigkeit zu erfahren.
Das Wesen von Bewegung ist die Bewegung des Wesens. (Kaulbach)

